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Peter Kurzek

Peter Kurzeck

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Kurzeck

2000/2001   Peter Kurzeck

Seine Familie wurde 1946 aus der Tschechoslowakei vertrieben. Peter Kurzeck (* 10. Juni 1943 in Tachau/Böhmen) zog mit seiner Mutter und Schwester nach Staufenberg bei Gießen, wo er seine Jugend verbrachte. Nachdem er sich ab 1971 an wechselnden Orten aufgehalten hatte, wohnt er seit 1977 abwechselnd in Frankfurt am Main und im südfranzösischen Uzès.

Peter Kurzeck ist der Verfasser stark autobiografisch geprägter Romane und Erzählungen, in denen das Leben in der hessischen Provinz und in Frankfurt am Main sowie die bundesrepublikanische Gesellschaft detailliert in einer sehr eigenwilligen Sprache geschildert wird, ohne dabei auf eine Handlung im eigentlichen Sinn fixiert zu sein. Die experimentellen Wege, die Kurzeck beim Schreiben einsetzt, erinnern bisweilen stark an Autoren wie James Joyce, Arno Schmidt oder Uwe Johnson.

Auszeichnungen

Neben dem von Günter Grass gestifteten Döblin-Preis und einigen anderen renommierten Auszeichnungen erhielt Kurzeck im Jahr 1994 den Joseph-Breitbach-Preis - den höchstdotierten Literaturpreis in Deutschland.

1988 Literaturpreis des Landkreises Gießen 
1989 Kunstpreis der Stadt Cloppenburg 
1991 Alfred-Döblin-Preis 
1994 Joseph-Breitbach-Preis 
1995 Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung 
1999 Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste 
2000 Hans-Erich-Nossack-Preis 
2000-2001 Stadtschreiber von Bergen 
2004 Preis der Literaturhäuser 
2004 Kranichsteiner Literaturpreis 
 
Festredner bei der Verleihung des Literaturpreises Stadtschreiber von Bergen war Ludwig Harig