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Thomas Rosenlöcher

Thomas Rosenlöcher

http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Rosenlöcher

2010/2011   Thomas Rosenlöcher

In der Begründung der Jury für die Wahl des 37. Stadtschreibers von Bergen-Enkheim heißt es:

"Thomas Rosenlöcher ist ein herausragender Lyriker, Essayist und Erzähler. Er hat in seinem Werk einen eigenen Ton gefunden, ist ein romantischer Selbstironiker, der in der Sprache Schutz sucht.
In seinen Beschreibungen der Natur fordert er mit einem scharfen ironischen Ton den Leser zu wachsamen Beobachtungen und aktivem politischen Denken heraus. Der melancholische Spötter ist ein verschmitzter Zeitgenosse, für den Widerstand Alltag ist.

„Wer als Dresdner in der Welt etwas werden will, muß rechtzeitig die Stadt verlassen“ sagt Thomas Rosenlöcher, der als 37. Stadtschreiber jetzt in Bergen das Stadtschreiberhaus bezieht.
 

Auszeichnungen

1989 Georg-Maurer-Preis der Stadt Leipzig
1990 Förderpreis zum Hugo-Ball-Preis
1991 Märkisches Stipendium für Literatur und F.-C.-Weiskopf-Preis
1993 Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen
1993 Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg
1996 Erwin-Strittmatter-Preis
1999 Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Tübingen
1998/1999 Lesereise zum Preis der LiteraTour Nord
2000 Kulturpreis Harz
2002 Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden
2002 Stipendium der Calwer Hermann-Hesse-Stiftung
2004 Wilhelm-Müller-Preis des Landes Sachsen-Anhalt
2005 Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo
2006 Künstlerhof Schreyahn-Stipendium
2008 Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt Hannover
2010 Literaturpreis Stadtschreiber von Bergen

Veröffentlichungen
 
Ich lag im Garten bei Kleinzschachwitz. Gedichte und zwei Notate
Herr Stock geht über Stock und Stein
Schneebier. Gedichte.
Das langgestreckte Wunder. Illustriert von Karl-Heinz Appelmann.
Die verkauften Pflastersteine. Dresdener Tagebuch.
Der Mann, der ein Flußpferd war. Mit Bildern von Karl-Heinz Appelmann.
Die Wiederentdeckung des Gehens beim Wandern. Harzreise.
Die Dresdner Kunstausübung. Gedichte.
Ostgezeter. Beiträge zur Schimpfkultur.
Ich sitze in Sachsen und schau in den Schnee. 77 Gedichte.
Am Wegrand steht Apollo. Wiepersdorfer Tagebuch. Gedichte.
Liebst Du mich, ich liebe Dich. Geschichten zum Vorlesen.
Das Tischwunder. Karl Mickels Gedicht „Der Tisch“.
Das Eisen blitzen sehen. Drei Kapitel über Eduard Mörike.
Wie ich in Ludwig Richters Brautzug verschwand. Zwei Dresdner Erzählungen.
Das langgestreckte Wunder. Illustriert von Jacky Gleich.
Das Flockenkarussell. Blüten-Engel-Schnee-Gedichte.
Der Mann, der noch an den Klapperstorch glaubte. Mit Bildern von Maja Bohn.